Allgemeine Geschäftsbedingungen
Stand: Januar 2026
§ 1 Geltungsbereich
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend “AGB”) gelten für alle Verträge, die zwischen
Projekt: 100X
Inh. Maximilian Krehl
Bernerstraße 28-30
60437 Frankfurt am Main
(nachfolgend “Anbieter”)
und dem Kunden (nachfolgend “Kunde”) über die Nutzung der werkAI-Software und damit verbundener Dienstleistungen geschlossen werden.
(2) Die werkAI-Software ist eine KI-gestützte Anwendung zur Unterstützung von Handwerksbetrieben bei der Angebotserstellung, Dokumentation und Betriebsoptimierung.
(3) Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, ihrer Geltung wird ausdrücklich schriftlich zugestimmt.
§ 2 Vertragsgegenstand
(1) Der Anbieter stellt dem Kunden die werkAI-Software als Software-as-a-Service (SaaS) zur Verfügung. Die Software ermöglicht insbesondere:
- KI-gestützte Angebotserstellung
- Automatisierte Dokumentation von Aufträgen
- Betriebsoptimierung durch Datenanalyse
- Kundenkommunikation und -verwaltung
(2) Der konkrete Leistungsumfang richtet sich nach der jeweils gebuchten Tarifvariante und der aktuellen Leistungsbeschreibung auf der Website des Anbieters.
(3) Der Anbieter ist berechtigt, die Software weiterzuentwickeln und den Funktionsumfang zu erweitern oder anzupassen, soweit dies dem Kunden zumutbar ist und die wesentlichen Funktionen erhalten bleiben.
§ 3 Vertragsschluss und Registrierung
(1) Die Darstellung der Software auf der Website stellt kein rechtlich bindendes Angebot, sondern eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots dar.
(2) Durch die Registrierung gibt der Kunde ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Nutzungsvertrages ab. Die Registrierung erfordert die Angabe wahrheitsgemäßer und vollständiger Daten.
(3) Der Vertrag kommt zustande, wenn der Anbieter das Angebot durch eine Bestätigungs-E-Mail annimmt oder die Nutzung der Software freischaltet.
(4) Der Kunde ist verpflichtet, seine Zugangsdaten geheim zu halten und vor dem Zugriff durch unbefugte Dritte zu schützen. Bei Verdacht auf Missbrauch ist der Anbieter unverzüglich zu informieren.
§ 4 Nutzungsrechte
(1) Der Anbieter räumt dem Kunden für die Dauer des Vertrages ein nicht ausschließliches, nicht übertragbares Recht ein, die Software im Rahmen dieser AGB zu nutzen.
(2) Der Kunde darf die Software nur für eigene betriebliche Zwecke nutzen. Eine Unterlizenzierung, Vermietung oder sonstige Überlassung an Dritte ist nicht gestattet.
(3) Der Kunde darf die Software nicht dekompilieren, zurückentwickeln (Reverse Engineering) oder in sonstiger Weise versuchen, den Quellcode zu ermitteln, es sei denn, dies ist gesetzlich zwingend erlaubt.
(4) Alle Rechte an der Software, einschließlich aller gewerblichen Schutzrechte, verbleiben beim Anbieter.
§ 5 Pflichten des Kunden
(1) Der Kunde ist verpflichtet:
- die Software nur im Rahmen der geltenden Gesetze zu nutzen;
- keine rechtswidrigen, beleidigenden oder gegen die guten Sitten verstoßenden Inhalte zu speichern oder zu verbreiten;
- die technischen Schutzmaßnahmen des Anbieters nicht zu umgehen;
- seine Zugangsdaten geheim zu halten und vor Missbrauch zu schützen;
- den Anbieter unverzüglich über etwaige Mängel oder Störungen zu informieren.
(2) Der Kunde ist für alle Aktivitäten, die über seinen Account erfolgen, selbst verantwortlich.
§ 6 Vergütung und Zahlungsbedingungen
(1) Die Vergütung für die Nutzung der Software richtet sich nach der jeweils gültigen Preisliste des Anbieters. Alle Preise verstehen sich zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer.
(2) Die Vergütung ist, sofern nicht anders vereinbart, im Voraus zu entrichten. Bei wiederkehrenden Zahlungen ist der Rechnungsbetrag jeweils zu Beginn des Abrechnungszeitraums fällig.
(3) Der Anbieter ist berechtigt, die Preise mit einer Ankündigungsfrist von 4 Wochen zum Beginn eines neuen Abrechnungszeitraums zu ändern. In diesem Fall steht dem Kunden ein Sonderkündigungsrecht zu.
(4) Kommt der Kunde mit der Zahlung in Verzug, ist der Anbieter berechtigt, den Zugang zur Software zu sperren, bis die ausstehenden Zahlungen beglichen sind.
§ 7 Verfügbarkeit und Support
(1) Der Anbieter bemüht sich um eine hohe Verfügbarkeit der Software. Eine Verfügbarkeit von 100 % kann technisch nicht gewährleistet werden.
(2) Geplante Wartungsarbeiten werden, soweit möglich, außerhalb der üblichen Geschäftszeiten durchgeführt und rechtzeitig angekündigt.
(3) Support wird per E-Mail angeboten. Die Reaktionszeit beträgt in der Regel 1-2 Werktage.
(4) Der Anbieter haftet nicht für Unterbrechungen oder Störungen, die außerhalb seines Einflussbereichs liegen (z. B. höhere Gewalt, Störungen beim Internetprovider).
§ 8 Datenschutz und Datensicherheit
(1) Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten des Kunden gemäß den geltenden Datenschutzgesetzen, insbesondere der DSGVO. Einzelheiten ergeben sich aus der Datenschutzerklärung.
(2) Soweit der Anbieter im Auftrag des Kunden personenbezogene Daten verarbeitet, wird ein separater Auftragsverarbeitungsvertrag geschlossen.
(3) Der Anbieter trifft angemessene technische und organisatorische Maßnahmen, um die Sicherheit der Daten zu gewährleisten.
(4) Nach Beendigung des Vertrages werden die Daten des Kunden, soweit keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten bestehen, gelöscht. Auf Wunsch erhält der Kunde vorher eine Kopie seiner Daten.
§ 9 Haftung
(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit.
(2) Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten). In diesem Fall ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.
(3) Die Haftung für mittelbare Schäden, entgangenen Gewinn und Datenverlust ist, soweit gesetzlich zulässig, ausgeschlossen.
(4) Die KI-gestützten Ergebnisse der Software stellen Vorschläge dar. Der Kunde ist für die Überprüfung und Verwendung der Ergebnisse selbst verantwortlich. Der Anbieter übernimmt keine Haftung für Entscheidungen, die auf Basis der KI-Ergebnisse getroffen werden.
(5) Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten auch zugunsten der Erfüllungsgehilfen des Anbieters.
§ 10 Vertragslaufzeit und Kündigung
(1) Der Vertrag wird auf unbestimmte Zeit geschlossen, sofern nicht ausdrücklich eine feste Laufzeit vereinbart wurde.
(2) Der Vertrag kann von beiden Parteien mit einer Frist von 30 Tagen zum Ende des jeweiligen Abrechnungszeitraums ordentlich gekündigt werden.
(3) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor, wenn:
- der Kunde trotz Mahnung mit der Zahlung von mehr als zwei Monatsbeträgen in Verzug ist;
- der Kunde wiederholt gegen wesentliche Vertragspflichten verstößt;
- über das Vermögen des Kunden ein Insolvenzverfahren eröffnet oder die Eröffnung mangels Masse abgelehnt wird.
(4) Die Kündigung bedarf der Textform (z. B. E-Mail).
§ 11 Änderungen der AGB
(1) Der Anbieter ist berechtigt, diese AGB mit Wirkung für die Zukunft zu ändern, soweit dies für den Kunden zumutbar ist und nicht die wesentlichen Leistungen des Vertrages betrifft.
(2) Änderungen werden dem Kunden mindestens 4 Wochen vor ihrem Inkrafttreten in Textform mitgeteilt.
(3) Widerspricht der Kunde den Änderungen nicht innerhalb von 4 Wochen nach Zugang der Mitteilung, gelten die Änderungen als genehmigt. Der Anbieter wird den Kunden in der Änderungsmitteilung auf die Bedeutung des Schweigens hinweisen.
§ 12 Schlussbestimmungen
(1) Auf das Vertragsverhältnis findet ausschließlich deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts Anwendung.
(2) Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag ist, soweit gesetzlich zulässig, Frankfurt am Main.
(3) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen davon unberührt.
(4) Die EU-Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung bereit: https://ec.europa.eu/consumers/odr. Der Anbieter ist zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle weder verpflichtet noch bereit.
(5) Änderungen und Ergänzungen dieses Vertrages bedürfen der Textform. Dies gilt auch für die Aufhebung dieses Formerfordernisses.
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